Framer oder WordPress für dein Handwerksunternehmen? Ein ehrlicher Vergleich zu Kosten, Wartung und SEO. Plus wann Webflow oder TYPO3 lohnt.
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Kurzantwort: Für die meisten Handwerksbetriebe ist Framer die bessere Wahl. Es ist schneller zu bauen, wartungsarm und günstig in den laufenden Kosten. WordPress lohnt nur, wenn du bereits einen Entwickler intern hast, eine komplexe Shop-Funktion brauchst oder mehr als 100 Content-Seiten pflegen musst.
Fast jedes ernsthafte Gespräch, das wir mit einem Handwerksbetrieb über seine Website führen, endet an derselben Kreuzung.
„Sollen wir bei WordPress (oder TYPO3) bleiben oder zu so etwas wie Framer wechseln?“
Das ist eine absolut berechtigte Frage! Und es ist genau die Art von Frage, auf die man im Netz jede Menge selbstbewusste Antworten von Leuten bekommt, die selbst noch nie einen Handwerksbetrieb geleitet haben. Von Leuten, die keine Ahnung haben, wie es ist, eine Website zu pflegen, während man gleichzeitig auf der Baustelle steht. Und die noch nie einem 55-jährigen Inhaber erklären mussten, warum seine Website ihn eigentlich nur Geld kostet, statt welches einzubringen.
Lass uns das also einmal richtig angehen: Ehrlich, speziell auf Handwerks-, Bau- und Industriebetriebe zugeschnitten und basierend auf unseren echten Erfahrungen aus Dutzenden von Website-Projekten in dieser Branche.
Und versprochen: Am Ende gibt es kein feiges „Es kommt darauf an“!

Zuerst einmal: Warum diese Frage jetzt überhaupt so wichtig ist
In den letzten 15 Jahren war es in Deutschland fast schon Gesetz: Wer eine Website hatte, hatte WordPress. Es wurde zum Standard – nicht weil es die beste Option war, sondern weil es einfach jeder hatte. Jeder Freelancer kannte es. Jede Schulung der Handwerkskammer baute darauf auf. Jede Agentur, die dir eine Website für 800 € versprach, nutzte es.
Das hat auch super funktioniert, als die Ansprüche noch niedrig waren. Damals war eine Website wie eine digitale Visitenkarte: Sie war einfach da und musste nicht viel können.
Doch die Zeiten haben sich geändert! Laut einer aktuellen Studie von Bitkom zur Digitalisierung im Handwerk haben mittlerweile 94 % aller Betriebe eine eigene Website. Das bedeutet: Einfach nur "online zu sein", reicht längst nicht mehr aus. Heute kommt es darauf an, was deine Website wirklich für dich tut – gewinnt sie Kunden, zieht sie neue Mitarbeiter an und zeigt sie, wer du als Betrieb wirklich bist? Über diese strategischen Aspekte haben wir hier schon ausführlich berichtet.
Und genau an diesem Punkt wird die Wahl der Plattform plötzlich entscheidend. Denn die Plattform bestimmt im Hintergrund ganz unbemerkt, was deine Website für deinen Erfolg leisten kann.
Lass uns also einen genauen Blick auf die zwei Plattformen werfen, zwischen denen sich die meisten Handwerksbetriebe heute entscheiden.
Was WordPress eigentlich ist
WordPress ist ein Open-Source-Content-Management-System. Das bedeutet: Du kannst es kostenlos herunterladen, installierst es auf deinem eigenen Server (oder dein Hosting-Anbieter übernimmt das) und passt es ganz nach deinen Wünschen mit Plugins und Themes an!
Es betreibt rund 40 bis 43 % aller Websites im Internet. Kein Marketing-Hype, sondern pure Realität! Damit ist es mit riesigem Vorsprung das größte CMS der Welt.
Wo WordPress so richtig glänzt:
Alles gehört dir! Deine Website, deine Daten, dein Hosting-Anbieter. Niemand kann dich einfach aussperren.
Das Ökosystem ist gigantisch. Egal welche spezielle Funktion du brauchst – es gibt garantiert das passende Plugin dafür.
Es ist genial für komplexe Strukturen: Riesige Blogs, News-Seiten, Websites mit tausenden Unterseiten oder WooCommerce-Shops mit Hunderten von Produkten. WordPress meistert das spielend!
Es ist so flexibel wie keine andere Plattform. Mit einem Entwickler an deiner Seite kannst du fast alles aufbauen, was du dir vorstellen kannst.
Wo WordPress dir Kopfschmerzen bereiten kann:
Es braucht ständige Pflege. Core-Updates, Plugin-Aktualisierungen, Sicherheitspatches, Backups. Das alles muss laufen, sonst geht die Seite kaputt oder wird gehackt.
Die Wartung liegt bei dir – oder kostet Geld. Die meisten Handwerksbetriebe haben intern nicht das Know-how dafür. Also ignorieren sie es (bis etwas schiefgeht) oder zahlen monatlich für einen Dienstleister.
Die Performance hängt stark vom Setup ab. Ein sauber aufgesetztes WordPress ist superschnell. Ein typisches WordPress mit 15 Plugins und einem überladenen Theme ist leider schnarchlangsam.
Das Design ist sensibel. Jedes Plugin-Update oder Theme-Wechsel kann heimlich etwas zerschießen. Kleine Änderungen werden da schnell mal kompliziert.
Das Baukasten-Problem: Die meisten Handwerker-Websites auf WordPress wurden nicht von Entwicklern gebaut, sondern mit Drag-and-Drop-Themes wie Divi, Elementor oder Astra zusammengeklickt. Diese Seiten sind oft SEO-schwach, langsam und sehen alle irgendwie gleich aus.
Das ehrliche Fazit: WordPress ist ein mächtiges, professionelles Werkzeug. Es läuft absolut genial, wenn sich jemand aktiv darum kümmert. Es wird jedoch schnell zum Albtraum, wenn es einfach sich selbst überlassen bleibt.
Was Framer eigentlich ist
Framer is ein modernes Webdesign- und Hosting-Tool. Du gestaltest deine Seite komplett visuell, fast so wie in Figma. Gehostet wird das Ganze auf einem globalen CDN – Updates, Sicherheit und Infrastruktur laufen also völlig automatisch ab!
Es ist jünger und schlanker als WordPress. Und es wurde für eine völlig neue Ära des Webs entwickelt.
Hier glänzt Framer so richtig:
Design und Layout gehen super schnell. Was mit WordPress eine Woche dauert, klappt mit Framer oft an einem einzigen Tag!
Hervorragende Performance von Haus aus. Die Seiten sind statisch, laden blitzschnell über ein CDN und du musst dir keinen Kopf darum machen.
Absolut kein Wartungsaufwand! Keine Plugin-Updates, keine Sicherheits-Patches, kein Server-Stress. Es läuft einfach.
Änderungen sind ein Kinderspiel. Du kannst Texte anpassen, neue Bereiche hinzufügen oder Bilder austauschen – in Minuten und ohne Angst, etwas kaputt zu machen.
Ein rundum modernes Web-Erlebnis. Schicke Animationen, sanfte Übergänge und interaktive Elemente sind direkt an Bord, ganz ohne Extra-Code.
Klasse SEO ab Werk. Saubere URLs, schnelle Ladezeiten und eine logische Struktur. Ganz ohne nervige SEO-Plugin-Akrobatik.
Wo Framer an seine Grenzen stößt:
Bei sehr komplexen Inhalten ist es weniger flexibel. Für riesige Blogs mit über 500 Artikeln, extrem verschachtelten Kategorien oder vollwertigen Online-Shops bist du mit WordPress oder Webflow besser beraten.
Das Ökosystem ist noch kleiner. Es gibt weniger Integrationen, Plugins und Drittanbieter-Tools.
Die Infrastruktur gehört nicht dir. Du mietest sie von Framer. Sollte die Plattform jemals schließen oder die Preise drastisch ändern, müsstest du umziehen.
Es ist ein Abo-Modell. Laufende monatliche Kosten statt der klassischen WordPress-Formel „Einmalzahlung plus Hosting“.
Die Benutzeroberfläche des Editors ist nur auf Englisch. Deine Website selbst kann natürlich auf Deutsch sein, aber das Tool hat keine deutsche Oberfläche.
Ehrliches Fazit: Framer ist eine moderne, schnelle und wartungsfreie Plattform für alle Teams, die eine großartige Website wollen, ohne zu Website-Administratoren werden zu müssen. Wenn du sehen willst, wie unsere Framer-Websites für Handwerksbetriebe in der Praxis aussehen, zeigen wir dir das super gerne!
Der wahre Grund, warum wir mit Framer arbeiten
Wir könnten sagen: „Framer ist schneller, sauberer und moderner.“ Das stimmt zwar, ist aber nicht der Hauptgrund.
Der entscheidende Punkt ist das, was nach dem Launch der Website passiert.
Eine WordPress-Seite ist ein ständiges Projekt. Sie wird gebaut, geht online und danach muss sich permanent jemand darum kümmern, dass sie überlebt. Meistens ist diese Person überlastet oder gar nicht da, und die Seite veraltet über die Jahre schleichend, bis sie wieder zum Sicherheitsrisiko wird.
Eine Framer-Website ist eine stabile Infrastruktur, die einfach funktioniert. Wir bauen sie, übergeben sie dir und du kannst sie sofort nutzen, ohne uns ständig anrufen zu müssen. Wenn du etwas ändern willst, machst du es einfach selbst in wenigen Minuten. Und wenn du mal gar nichts änderst, läuft die Seite trotzdem stabil weiter.
Das ist keine technische Vorliebe, sondern eine strategische. Wir möchten, dass die Websites unserer Kunden ihrem Unternehmen auch Jahre nach Projektende noch treue Dienste leisten. Framer macht das super einfach. WordPress macht es zwar möglich, verlangt aber ständige Pflege und Investitionen.
Für die meisten Betriebe aus Handwerk, Bau und Industrie, mit denen wir arbeiten, liegt die Entscheidung auf der Hand, wenn man es so betrachtet!
Die Gretchenfrage: Was braucht dein Business wirklich?

Genau hier scheitern die meisten Vergleichsartikel. Sie zeigen dir eine Feature-Tabelle und sagen: "Es kommt auf deine Bedürfnisse an." Das stimmt zwar, hilft dir aber überhaupt nicht weiter.
Lass uns mal ganz konkret werden, was Handwerksbetriebe wirklich von einer Website brauchen.
Das brauchst du:
Eine Seite, die auftaucht, wenn lokale Kunden dein Gewerk bei Google suchen
Eine Karriereseite, die dir hilft, in einem hart umkämpften Markt echte Fachkräfte anzuziehen
Genug visuelle Qualität, damit ein Erstbesucher sofort sieht, dass du ein Profi-Betrieb bist
Die Möglichkeit, Inhalte selbst zu ändern, ohne jedes Mal jemanden anrufen zu müssen
Eine Website, die einfach läuft, während du dich auf der Baustelle um dein Geschäft kümmerst
Das brauchst du in der Regel nicht:
Einen riesigen Blog mit über 500 Artikeln
Einen komplexen WooCommerce-Shop mit Produktkonfiguratoren
Aufwendige mehrsprachige Versionen mit regionalen Varianten
Komplizierte Marketing-Automatisierung direkt im CMS
Lies dir diese beiden Listen noch einmal kurz durch. Das ist nämlich der entscheidende Punkt!
Die Dinge, die Handwerksbetriebe wirklich brauchen, sind genau die Stärken von Framer. Und das, was Framer nicht so gut kann, brauchen die allermeisten Betriebe ohnehin nicht.
Genau deshalb bauen wir die meisten Handwerker-Websites mit Framer!
Wann WordPress die richtige Wahl ist
Wir wollen dir gar nicht einreden, dass Framer immer die perfekte Lösung ist. Das ist es nicht. Es gibt durchaus Situationen, in denen WordPress für einen Handwerksbetrieb die bessere Wahl ist.
Wann WordPress absolut Sinn macht:
Du hast eine sehr große Website mit extrem viel Inhalt – zum Beispiel Hunderte von Projekten, Referenzen oder Blogbeiträgen.
Du hast eigene Entwickler im Team oder einen festen technischen Partner, der sich um die ständige Wartung kümmert.
Du brauchst einen echten Online-Shop (WooCommerce) mit Produktvarianten, komplexen Preisen oder B2B-Bestellprozessen.
Du benötigst ganz spezielle Funktionen, die Framer nicht unterstützt (wie exklusive Schnittstellen, eigene Benutzerrollen oder komplexe Formulare).
Eigene Datenhaltung und Self-Hosting sind für dich aus rechtlichen oder strategischen Gründen Pflicht.
Wenn das auf deinen Betrieb zutrifft, ist WordPress wahrscheinlich die richtige Plattform für dich. Und professionell umgesetzt wird sie dir auch treue Dienste leisten!
Aber Vorsicht: "Professionell umgesetzt" bedeutet von einem echten Entwickler gebaut, regelmäßig gepflegt und als wichtiges Werkzeug verstanden. Wenn du nur planst, dass ein Freelancer dir schnell ein Divi-Theme aufsetzt und du es danach vergisst, landest du bei dem Problem, das 78 % aller Handwerker-Websites haben: Sie existieren zwar, bringen dir aber absolut nichts.
Wann Framer die richtige Wahl ist
Für die meisten Handwerksbetriebe, mit denen wir zusammenarbeiten, ist Framer der klare Gewinner. In diesen Fällen empfehlen wir es besonders gern:
Deine Website ist voll auf Marketing ausgerichtet: Leistungen, Projekte, Kontakt und eine Karriereseite. Meistens unter 50 Einzelseiten.
Du willst ein modernes, schnelles und absolut professionelles Design, ohne das Budget für eine teure Individualentwicklung sprengen zu müssen.
Du möchtest deine Inhalte ab und zu (ein paar Mal im Monat) selbst anpassen, ohne Angst zu haben, das Design zu zerschießen.
Du hast keine Lust, dich um Updates, Sicherheit, Hosting oder lästige Wartung zu kümmern.
Du willst eine Website, die deine handwerkliche Qualität widerspiegelt, statt nach einer Standard-Vorlage auszusehen.
Das trifft auf fast alle Handwerksbetriebe zu! Deshalb ist Framer bei uns standardmäßig erste Wahl, sofern nichts Konkretes dagegen spricht. Wie genial das in der Praxis aussieht, kannst du dir in unseren Fallstudien mit Ab durch die Hecke, Maleco und N+F Wohnbau ansehen.
Die Wartungsfrage, über die sonst keiner spricht
Hier ist das Argument, das am meisten zählt und am seltensten diskutiert wird.
WordPress ist mächtig. Framer ist einfacher. Das stimmt. Aber diese Sichtweise lässt die echten Kosten außer Acht.
Eine WordPress-Website verursacht laufende Wartungskosten. Jemand muss:
Regelmäßig das WordPress-Core-System updaten
Plugins aktualisieren (von denen manche ab und zu deine Website lahmlegen)
Sicherheits-Patches einspielen
Backups verwalten
Die Erreichbarkeit überwachen
Fehler beheben, wenn etwas schiefgeht

Wenn du ein internes Team oder einen monatlichen Vertrag mit einem Entwickler hast, ist das super. Wenn nicht, zahlst du entweder jedes Mal, wenn etwas schiefgeht (was teuer und stressig ist), oder du ignorierst es einfach (was noch viel schlimmer ist).
Eine Framer-Website hat all diese Sorgen nicht. Die Wartung ist im Abo direkt enthalten. Die Plattform kümmert sich um Updates, Sicherheit und Hosting. Deine monatlichen Kosten sind absolut planbar. Es gibt keine bösen Überraschungen oder Rechnungen, nur weil ein Plugin-Konflikt deine Seite offline genommen hat.
Für einen professionellen Handwerksbetrieb, der ohnehin schon alle Hände voll zu tun hat mit Projekten, Mitarbeitern und der Verwaltung, ist diese Planbarkeit Gold wert. Wahrscheinlich sogar mehr, als den meisten Chefs bewusst ist – bis sie beide Seiten selbst erlebt haben!
Und was ist mit Webflow?
Gute Frage. Webflow ist die dritte Plattform, nach der wir oft gefragt werden, also lasst uns ganz ehrlich darüber sprechen.
Webflow ist eine solide Plattform. Sie liegt irgendwo zwischen Framer und WordPress, wenn es um Flexibilität versus Einfachheit geht. Für komplexe CMS-Strukturen ist sie mächtiger als Framer. Und sie ist viel leichter zu pflegen als WordPress.
Aber nach unserer Erfahrung ist sie speziell für Handwerksbetriebe selten die richtige Wahl. Webflow ist komplexer als Framer, bietet dir aber für die typischen Anforderungen im Handwerk keinen echten Mehrwert. Außerdem ist die Community in Deutschland kleiner als die von WordPress. Wenn du also mal Hilfe brauchst, findest du weniger Partner direkt vor Ort.
Webflow ist genial für Design-Agenturen, Tech-Startups und Firmen mit eigenen Web-Teams. Für einen Handwerksbetrieb ist es meistens einfach eine Nummer zu groß, und der Einarbeitungsaufwand lohnt sich für dich nicht.
Das ist unsere ehrliche Einschätzung. Nicht „es ist schlecht“, sondern einfach „es ist selten das richtige Werkzeug für genau diesen Job“.
Und was ist mit TYPO3?
Dieser Punkt ist für unseren Markt viel wichtiger, als die meisten Vergleichsartikel zugeben! TYPO3 ist in Deutschland das am zweithäufigsten genutzte CMS und hält rund 13 % des Marktes im Vergleich zu den ca. 46 % von WordPress. International spielt es zwar kaum eine Rolle, aber im deutschen B2B-Bereich und im Mittelstand ist es echt verbreitet – besonders bei größeren, älteren und etablierten Unternehmen aus Bau und Industrie.
Wenn du deine Website Anfang der 2010er Jahre von einer Agentur übernommen hast, stehen die Chancen gar nicht schlecht, dass sie auf TYPO3 läuft.
Wo TYPO3 echte Stärken hat:
Von Anfang an als "Enterprise-CMS" für große, komplexe Seiten mit mehrsprachigen, regionalen und abteilungsübergreifenden Inhalten entwickelt.
Hervorragender, integrierter Support für Mehrsprachigkeit. Wenn du im DACH-Raum oder in der EU aktiv bist, meistert TYPO3 das ganz ohne zusätzliche Plugins.
Hervorragender Ruf in Sachen Sicherheit und Datenschutz. Genau deshalb ist es bei Behörden, Banken und größeren Konzernen so beliebt.
Umfangreiche Rechte- und Freigabesysteme für große Teams mit unterschiedlichen Redakteursrollen.
Wo TYPO3 für die meisten Handwerksbetriebe zum Problem wird:
Es ist komplex. Wirklich komplex! Die Lernkurve für Redakteure ist deutlich steiler als bei WordPress, von Framer ganz zu schweigen.
Die Entwickler- und Agentur-Community wird immer kleiner. Jemanden zu finden, der eine TYPO3-Seite aktualisiert oder pflegt, wird jedes Jahr schwerer und meistens auch teurer.
Es ist einfach zu viel des Guten für das, was die meisten Handwerksbetriebe wirklich brauchen. Du zahlst für Enterprise-Komplexität, um eine 20-seitige Marketing-Website zu betreiben.
Die Kosten sind durchweg höher. Entwicklung, Wartung, Hosting und Updates sind beim gleichen Umfang meist deutlich teurer als bei WordPress.
Das ehrliche Fazit zu TYPO3 im Handwerk:
Wenn du bereits eine funktionierende TYPO3-Seite hast, die von einem zuverlässigen Partner gepflegt wird, und du wirklich Mehrsprachigkeit oder eine sehr komplexe Inhaltsstruktur brauchst, kann das Behalten absolut Sinn machen. Ein Wechsel weg von TYPO3 tut meistens weh – und wenn die aktuelle Seite läuft, ist das ja auch schon viel wert!
Aber wenn du ganz neu startest oder deine TYPO3-Seite in die Jahre gekommen ist und die ursprüngliche Agentur nicht mehr greifbar ist, würden wir dir im Jahr 2026 fast nie empfehlen, eine neue Handwerker-Website auf TYPO3 aufzubauen. Das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen passt für einen typischen Handwerksbetrieb einfach nicht. Mit Framer oder einer gut gebauten WordPress-Seite fährst du viel besser und hast nur einen Bruchteil des Ärgers.
Wir haben schon viel mehr Handwerksbetriebe von TYPO3 zu Framer umgezogen als umgekehrt. Und dieser Trend hält definitiv an!
Wie du dich endlich entscheidest
Vergiss mal kurz die ganzen Funktionsvergleiche. Stell dir einfach diese fünf Fragen:
Hast du jemanden im Team oder an der Hand, der sich jeden Monat aktiv um die Wartung einer WordPress-Seite kümmern kann?
Brauchst du Funktionen, die dir nur WordPress bietet (riesiger Shop, komplexes CMS, maßgeschneiderte Programmierung)?
Sind planbare monatliche Kosten okay für dich oder bevorzugst du ein einmaliges Zahlungsmodell?
Ist es dir wichtiger, schnell online zu gehen und professionell auszusehen, oder willst du langfristig maximale Flexibilität?
Willst du dich regelmäßig mit deiner Website beschäftigen oder soll sie einfach reibungslos laufen?
Lautet deine Antwort „Nein, Nein, monatlich ist okay, schnell starten, soll einfach laufen“, dann ist Framer genau das Richtige für dich!
Lautet deine Antwort hingegen „Ja, Ja, Einmalzahlung, maximale Flexibilität, ich kümmere mich selbst drum“, dann fährst du mit WordPress besser.
Für die meisten Handwerksbetriebe, mit denen wir zusammenarbeiten, trifft die erste Liste zu. Und genau deshalb setzen wir standardmäßig auf Framer.
Eine Sache noch...
Wir wollen dir hier keine Plattform aufschwatzen. Wir zeigen dir nur eine Realität, die viel zu selten ehrlich ausgesprochen wird.
Die Wahl der Plattform ist nicht nur eine technische Entscheidung. Es ist die Entscheidung darüber, wie viel deiner wertvollen Zeit deine Website in Zukunft fressen wird. WordPress braucht ständige Aufmerksamkeit. Framer braucht so gut wie keine. Das ist der wahre Unterschied – und genau der zählt, wenn du ohnehin schon alle Hände voll zu tun hast. Wenn du tiefer in das Thema Marketing eintauchen willst, lies gerne unseren Artikel über Marketing für Handwerk, Bau und Industrie.
Falls du dir noch unsicher bist, welcher Weg der beste für deinen Betrieb ist, lass uns einfach ganz entspannt darüber quatschen. Völlig ohne Umzugsdruck oder Verkaufsgespräche. Einfach eine ehrliche Einschätzung, was für deine aktuelle Situation am meisten Sinn macht.
Häufig gestellte Fragen!
Ist WordPress nicht viel günstiger als Framer?
Kurzfristig gesehen: ja. Langfristig meistens nicht. WordPress erfordert ständige Pflege (Updates, Sicherheit, Hosting, gelegentliche Hilfe vom Entwickler), für die die meisten Handwerksbetriebe entweder monatlich zahlen oder alles auf einmal, wenn mal etwas schiefgeht. Bei Framer ist das alles schon im Abo drin! Auf Sicht von 3 bis 5 Jahren sind die Gesamtkosten oft sehr ähnlich – und mit Framer manchmal sogar günstiger.
Kann ich meine WordPress-Website zu Framer umziehen?
Ja, absolut! Die meisten Handwerker-Websites, die wir umziehen, wechseln ohne Datenverluste von WordPress zu Framer. Deine Inhalte, Bilder und die Struktur können komplett übertragen werden. Das Design bauen wir dabei frisch auf – was super ist, da das alte WordPress-Design meistens sowieso mal ein cooles Update vertragen kann!
Ist Framer gut für dein SEO?
Ja, und es wird ständig besser! Framer-Websites sind von Haus aus superschnell, für Mobilgeräte optimiert und haben saubere URL-Strukturen. Für die meisten Handwerksbetriebe mit Marketing-Websites unter 50 Seiten ist das SEO von Framer absolut ausreichend. Nur bei riesigen Content-Plattformen mit Tausenden von Seiten hat WordPress aktuell noch ein paar technische Vorteile.

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